Stand: 23. Juli 2026
Diese AGB gelten für den Abschluss eines Abonnements über die App "Zeitwächter" zwischen Giovanni di Pietro, Altkönigstr. 3, 61350 Bad Homburg ("Anbieter") und volljährigen Verbrauchern ("Kunde"). Vertragspartner ist ausschließlich die erziehungsberechtigte, das Abo abschließende Person – nicht das ggf. mitgenutzte Kind.
Der Anbieter stellt dem Kunden gegen Entgelt einen Lizenzschlüssel zur Freischaltung der Zeitwächter-App zur Verfügung. Die App selbst wird als Installationsdatei (APK) außerhalb des Google Play Store bereitgestellt und läuft vollständig lokal auf dem Gerät des Kunden; der Anbieter speichert ausschließlich Lizenz- und Zahlungsstatus (siehe Datenschutzerklärung).
Die Installation erfolgt als Datei außerhalb des Google Play Store ("Sideloading"). Der Kunde ist dafür verantwortlich, die APK-Datei ausschließlich über die vom Anbieter bereitgestellten offiziellen Kanäle zu beziehen. Für Schäden durch von Dritten manipulierte oder über andere Quellen bezogene Installationsdateien übernimmt der Anbieter keine Haftung.
Der Vertrag kommt durch Abschluss des Abos über die auf der Bezahlseite angebotene PayPal-Zahlungsfunktion zustande. Mit Abschluss bestätigt der Kunde, volljährig und zur Zahlung berechtigt zu sein.
Der Kunde kann zwischen einem monatlichen Abo (2,99 €/Monat) und einem jährlichen Abo (26,99 €/Jahr) wählen; der jeweils aktuelle Preis wird zusätzlich auf der Bezahlseite ausgewiesen. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG; die genannten Preise sind Endpreise ohne gesonderten Ausweis von Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum über PayPal. Preisänderungen werden mit einer Frist von 6 Wochen vor Wirksamwerden angekündigt; der Kunde kann in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung gesondert kündigen.
Das Abo läuft, je nach bei Vertragsschluss gewählter Option, monatlich oder jährlich und verlängert sich automatisch um den gleichen Zeitraum, sofern es nicht zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird. Eine gesonderte Kündigungsfrist ist nicht einzuhalten; es genügt, wenn die Kündigung vor Ablauf der laufenden Abrechnungsperiode zugeht. Die Kündigung erfolgt über die PayPal-eigene Abo-Verwaltung des Kunden oder per E-Mail an zeitwaechter.app@gmail.com. Das gesetzliche Widerrufsrecht (siehe gesonderte Widerrufsbelehrung) bleibt unberührt.
Der Lizenzschlüssel ist vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Der Kunde ist für die rechtmäßige Nutzung der App verantwortlich, insbesondere für die Einholung einer ggf. erforderlichen Einwilligung des betroffenen Kindes bzw. die Beachtung geltender Kinderschutz- und Persönlichkeitsrechte beim Einsatz einer Überwachungsfunktion.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Die Freischaltung der App erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang, also vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist. Stimmt der Kunde beim Bestellvorgang ausdrücklich zu, dass der Anbieter mit der Ausführung der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt er seine Kenntnis, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Anbieter den Vertrag vollständig erfüllt hat (§ 356 Abs. 4 BGB), erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Freischaltung der App. Ohne diese gesonderte Zustimmung (siehe Checkbox auf der Bezahlseite) wird die Freischaltung nicht vor Ablauf der Widerrufsfrist vorgenommen.
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage oder technische Gegebenheiten erforderlich ist. Der Kunde wird hierüber per E-Mail informiert und kann der Änderung innerhalb von 6 Wochen ab Zugang der Mitteilung widersprechen; widerspricht er, gilt die Änderung für ihn nicht, und dem Anbieter steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Da der Kunde ausschließlich als Verbraucher auftritt, gelten für den Gerichtsstand die gesetzlichen Vorschriften (kein gesonderter Gerichtsstand zugunsten des Anbieters).